Warum eine Vernetzung von KMU´s?

Kleine und mittelständische Unternehmen sind die Säulen, auf denen der europäische Wohlstand aufgebaut wurde. Von diesem Wohlstand ist das Bestehen einer gesunden wirtschaftlichen und sozialen Zukunft abhängig.

Über 90 % des Bruttosozialproduktes der europäischen Länder und das damit verbundene Steueraufkommen zur Bewältigung öffentlicher Aufgaben wird von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) erwirtschaftet.

Kleine und Mittelständische Betriebe sind vielfach entstanden, weil sich vor Jahren Handwerksmeister selbständig machten und heute vielleicht zehn oder mehr Mitarbeiter beschäftigen. Andere Betriebe wurden durch "Einzelkämpfer" mit guten Ideen gegründet, die nach einigen Jahren über Firmen entsprechender Größenordnung verfügen.

Auf fachlichem Gebiet sind die Inhaber dieser Firmen meistens hervorragende Spezialisten, denen aber vielfach die Kenntnisse fehlen, die zum nachhaltigen Erfolg zwingend erforderlich sind. Ohne die Beherrschung der Methoden moderner Betriebsführung kann heute ein Unternehmer nicht überleben. Großunternehmen haben in der Regel eigene Controller und betriebswirtschaftliche Abteilungen, die permanent die Firmenstrategien überprüfen und verantwortlich für eine gesunde Rendite sind. Manche Großunternehmen werden auch durch eine unüberschaubare und kaum kontrollierbare Subventionspolitik „zur Erhaltung von Arbeitsplätzen“ durch den Staat und einen bestens funktionierenden Lobbyismus künstlich am Leben erhalten. Kleine und mittelständische Betriebe erhalten kaum Subventionen und können die betriebswirtschaftliche Kontrolle oft nur mit externen Unternehmensberatern vornehmen.

Die Durchleuchtung eines Unternehmens ist aber in bestimmten Zeitabständen für jeden Betrieb, auch für die profitable Firma, dringend anzuraten, um eine langfristige gute Rendite zu erreichen und zu sichern. Der kleine und mittelständische Unternehmer trägt in der Regel das unternehmerische Risiko alleine, vielfach noch mit seinem Privatvermögen haftend und ohne Aussicht auf staatliche Unterstützung. Deshalb sind gerade in diesen Betrieben praktische auf ihre konkrete Lage bezogene Problemlösungen und Hilfen gefragt, die Ihnen die UHZ anbietet. Der Unternehmer muss diese Hilfen oft selbst organisieren und bedient sich dabei oft teurer externer Unternehmensberater. Über die UHZ erhalten sie viele Tipps und Anregungen, wie sie ihre Probleme selbst angehen können

Der Beratungsprozess ist durch stets wiederkehrende Elemente gekennzeichnet. Einer Situationsanalyse (Ist-Aufnahme, Test oder Bedarfsanalyse) schließt sich die Zielformulierung (Soll-Zustand) für das Beratungsprojekt an. Danach ist eine Kalkulation des voraussichtlichen Beratungsaufwands möglich. Es folgen die Konzeptentwicklung, die Konzeptpräsentationen, ggf. die Mithilfe (Coaching) bei der Umsetzung (Implementierung) sowie ein Maßnahmencontrolling (d. h. eine ständige Überprüfung, ob und inwieweit das gewünschte Ziel schon erreicht wurde). Der Beratungsprozess erfordert die Mithilfe des Kunden (bzw. Klienten). Somit stellt Unternehmensberatung eine interaktive Dienstleistung dar. Die Kosten für eine Beratung müssen so kalkuliert sein, dass sie einen vernünftigen Deckungsbeitrag für die Gesamtkostenstruktur (Ausgaben für Telefonmarketing, Repräsentanz und Analyse) der Unternehmensberatung erbringen. Dies führt zwangsläufig dazu, dass vom Grundsatz her alle Mitarbeiter, allerdings weniger die Berater, bis einschließlich der Analyse, in erster Linie auch Verkäufer mit entsprechenden Fähigkeiten sein müssen. Man kann anhand der Methoden, wie sie der Verfasser der Artikel aus seiner Erfahrung als Inhaber und Präsident des Verwaltungsrates einer Schweizer Unternehmensberatung, beschreibt, sehr leicht deren Wirksamkeit zur Bedarfsanalyse erkennen. Zudem hilft die Kenntnis der Methoden dem Unternehmen, gleich welcher Größe, die Seriosität einer externen Gesellschaft zu prüfen, wenn es darum geht, eine Unternehmensberatung mit der Wahrnehmung seiner Interessen zu beauftragen.

Die Zielsetzung der durch die UHZ zur Verfügung gestellten Informationen, sowohl gegenüber Unternehmern als auch Unternehmensberatern ist es, eine Art Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Über die Unternehmerbefragung bis hin zur Unternehmensanalyse (Kennzahlenauswertung) und Beratung kann der Unternehmer jetzt selbst den Handlungsbedarf erkennen und bestimmen, sowie genau prüfen, ob er die Hilfe eines externen Unternehmensberaters in Anspruch nehmen will, oder ob er seine Probleme unter Anwendung der durch die UHZ aufgezeigten Methoden selbst lösen kann. Für Unternehmer und Unternehmensberater, gleich ob sie es schon sind oder noch werden wollen, sind diese Beiträge somit eine Hilfe zur Selbständigkeit und Realisierung ihrer unternehmerischen Ziele. Durch das von uns kostenlos zur Verfügung gestellte Analyseprogramm zum Herunterladen kann sowohl jeder Unternehmer als auch jeder Unternehmensberater durch Eingabe der Zahlen aus der Gewinn- und Verlustrechnung (G+V) und der Bilanz eine Kennzahlenanalyse erstellen und damit sein Unternehmen in betriebswirtschaftlicher Weise beurteilen.